Kroll
Doppelsieg. Im zweiten Lauf als Einziger unter 1:04 – Bestzeit 1:03,86. Neun Sekunden Vorsprung. Sechs Jahre alt, deutlich ältere Konkurrenz.
★ Tagesbestzeit 1:03,86
Willkommen im Bereich der Minibiker Gruppe.
Solltet Ihr Fragen haben, wendet Euch bitte an Marvin Damnitz, [email protected].
Fünf Fahrer, zwei Klassen – bei wechselhaftem Wetter liefert das Team des Rallye Club Haltern eine beeindruckende Gesamtleistung beim ADAC Pocket Bike Cup in Faßberg.
Beim Rennwochenende des ADAC Pocket Bike Cups in Faßberg präsentierte sich das Team des Rallye Club Haltern erneut in starker Form. Wechselhafte Wetterbedingungen, kurzfristige Entscheidungen und zahlreiche intensive Rennsituationen sorgten für ein anspruchsvolles Wochenende, bei dem Fahrer, Trainer und Mechaniker gleichermaßen gefordert wurden.
In der Ohvale-190-Klasse überzeugte Finja Niehues mit einer konstant starken Leistung. Bereits in beiden Qualifikationen sicherte sie sich jeweils den zweiten Startplatz. Im ersten Rennen bestätigte sie ihre starke Pace mit einem souveränen zweiten Platz.
Besonders turbulent wurde es vor dem zweiten Rennen: Kurz vor dem Start setzte Regen ein, woraufhin das Team zunächst auf Regenreifen wechselte. Wenige Minuten später trocknete die Strecke jedoch wieder ab, sodass unter enormem Zeitdruck erneut auf Slicks umgerüstet werden musste. Das gesamte Mechaniker- und Trainerteam arbeitete dabei hochkonzentriert Hand in Hand, um das Motorrad rechtzeitig fertigzustellen. Selbst in der Startaufstellung wurden noch letzte Anpassungen vorgenommen. Trotz der hektischen Bedingungen bewahrte Finja die Ruhe und fuhr erneut einen starken zweiten Platz ein.
Auch in der Pocket-Bike-Klasse zeigte das Team eine beeindruckende Gesamtleistung. Besonders Leo Kroll dominierte das gesamte Wochenende eindrucksvoll. Bereits im freien Training setzte er die Bestzeit, bevor er sich auch in beiden Qualifikationen souverän Startplatz eins sicherte. In beiden Rennen kontrollierte er das Geschehen an der Spitze und fuhr jeweils ungefährdete Siege ein.
Das erste Rennen entwickelte sich durch plötzlich einsetzenden Regen zu einem echten Krimi. Die Rennleitung musste zwischenzeitlich sogar die gelb-rot gestreifte Flagge zeigen, um auf die schwierigen Streckenbedingungen hinzuweisen. Trotz der ständig wechselnden Gripverhältnisse behielt Leo die Kontrolle und brachte das Rennen souverän nach Hause.
Leon Böhnlein zeigte ebenfalls ein herausragendes Wochenende. Nach Startplatz zwei in beiden Qualifikationen fuhr er im ersten Rennen mit Platz zwei sein bislang bestes Ergebnis im ADAC Pocket Bike Cup ein. Im zweiten Rennen verlor er nach dem Start zunächst einige Positionen, arbeitete sich jedoch mit einer starken Rennleistung wieder nach vorne und sicherte sich am Ende Platz drei.
Milow Hölscher bestätigte erneut seine starke Entwicklung als Rookie. Mit konstant schnellen Zeiten und einer kämpferischen Leistung fuhr er trotz eines Fehlers im zweiten Rennen zweimal auf einen starken neunten Platz und war damit erneut schnellster Neueinsteiger im Feld.
Auch Leonie Damnitz zeigte eine bemerkenswerte Entwicklung über das gesamte Wochenende hinweg. Trotz großer Nervösität steigerte sie sich kontinuierlich, sammelte wichtige Erfahrungen und verpasste die Top 10 jeweils nur knapp. Besonders positiv: In beiden Wertungsläufen konnte sie wichtige Meisterschaftspunkte sammeln.
„Ich bin extrem stolz auf alle Fahrerinnen und Fahrer, aber genauso auf das gesamte Team im Hintergrund. Die Mechaniker haben unter enormem Druck einen fantastischen Job gemacht – genau dieser Zusammenhalt bringt uns als Mannschaft Schritt für Schritt weiter.“
| Fahrer | Klasse | Start | R1 | R2 |
|---|---|---|---|---|
| Finja Niehues | Ohvale 190 | P2 | P2 | P2 |
| Leo Kroll | Pocket Bike | P1 | P1 | P1 |
| Leon Böhnlein | Pocket Bike | P2 | P2 | P3 |
| Milow Hölscher | Pocket Bike (Rookie) | – | P9 | P9 |
| Leonie Damnitz | Pocket Bike | – | – | – |
Neben den sportlichen Ergebnissen war vor allem die geschlossene Teamleistung ein entscheidender Faktor. Fahrer, Trainer, Mechaniker und Familien arbeiteten über das gesamte Wochenende hinweg eng zusammen. Gerade unter schwierigen Bedingungen zeigte sich einmal mehr der besondere Teamgeist innerhalb der RCH-Struktur.
Trainer Marco Kroll zog entsprechend ein positives Fazit: „Ich bin extrem stolz auf alle Fahrerinnen und Fahrer, aber genauso auf das gesamte Team im Hintergrund. Die Mechaniker haben unter enormem Druck einen fantastischen Job gemacht, die Eltern arbeiten gemeinsam fürs Team und nicht nur fürs eigene Kind. Genau dieser Zusammenhalt bringt uns als Mannschaft Schritt für Schritt weiter. Bei uns gibt es kein mein und dein – es gibt ein Team.“
Rallye Club Haltern
Das zweite Rennwochenende der Saison führte die RCH Talent Factory an den Vogelsbergring nach Wittgenborn – und es sollte ein Wochenende werden, das in Erinnerung bleibt.
Bei bestem Wetter und sommerlichen Temperaturen reiste das Team hochmotiviert an, baute gemeinsam das Fahrerlager auf und bereitete sich strukturiert auf die anstehenden Sessions vor. Unter der sportlichen Leitung von Teamchef und Trainer Marco Kroll präsentierte sich das Team geschlossen, fokussiert und klar organisiert – sowohl auf als auch neben der Strecke.
Mit am Start waren Leo Kroll, Leon Böhnlein und Milow Hölscher in der Pocket-Bike-Klasse sowie Finja Niehues, die erstmals in der Königsklasse auf einer Ohvale 190ccm antrat. Leonie Damnitz musste krankheitsbedingt leider pausieren.
Bereits am Freitag zeigte sich die Handschrift der Trainingsarbeit deutlich. In den Sessions ging es nicht nur um Rundenzeiten, sondern gezielt um Setup-Verständnis, Linienwahl und Rennintelligenz. Die Fahrer fanden zügig funktionierende Abstimmungen, arbeiteten strukturiert ihre Punkte ab und setzten die Vorgaben konsequent um. Die Unterstützung durch die Cases Riders Academy ergänzte diese Arbeit ideal und brachte zusätzliche Impulse in Technik und Fahrstil.
Besonders bemerkenswert war die Integration von Finja und ihrem Vater, die neu zum Team gestoßen sind und vom ersten Moment an nicht nur sportlich, sondern auch menschlich vollständig eingebunden wurden.
Der Samstag begann vielversprechend. Schon im ersten Training setzte Leo direkt ein Ausrufezeichen und fand sofort in seinen Rhythmus. Auch Leon präsentierte sich deutlich stabiler und konstanter, während Milow trotz seiner ersten Saison bereits mit solidem Speed überzeugen konnte. Finja zeigte bei ihrem Debüt eine bemerkenswerte Ruhe und setzte die zuvor besprochenen Inhalte sauber um.
Im Qualifying wurde es dann richtig eng. Leon Böhnlein überraschte das gesamte Feld und sicherte sich mit einer starken Runde einen hervorragenden dritten Startplatz. Leo hatte im dichten Verkehr zu kämpfen und kam nicht optimal durch, konnte sich aber dennoch auf Platz fünf einordnen. Milow startete aus Position elf in ein extrem dichtes Feld, in dem die ersten acht Fahrer lediglich rund eine Sekunde trennte. In der Ohvale-Klasse unterstrich Finja ihr Potenzial und fuhr trotz kleiner technischer Probleme auf einen starken zweiten Startplatz.
Im ersten Rennen der Pocket-Bike-Klasse zeigte sich, wie wichtig saubere Vorbereitung und klares Coaching sind. Leo setzte die zuvor besprochenen Startabläufe und Rennstrategien nahezu perfekt um, arbeitete sich unmittelbar nach dem Start nach vorne und übernahm mit präzisen, kontrollierten Manövern die Führung. Anschließend kontrollierte er das Rennen und baute seinen Vorsprung konsequent aus. Am Ende stand ein souveräner Sieg mit drei Sekunden Abstand.
Leon hatte im Startgetümmel zunächst Schwierigkeiten, verlor einige Positionen, fand jedoch im Rennverlauf zurück in seinen Rhythmus und kämpfte sich auf Platz sieben vor. Milow zeigte eine starke Leistung, arbeitete sich ausgehend von Startplatz elf nach vorne und fuhr mit Platz acht ein sehr respektables Ergebnis ein – insbesondere unter Berücksichtigung seiner noch jungen Rennpraxis.
Auch Finja knüpfte nahtlos daran an. Nach einem guten Start übernahm sie zwischenzeitlich sogar die Führung und setzte die taktischen Vorgaben konsequent um. In einem intensiven, aber fairen Duell musste sie die Spitze wieder abgeben, blieb jedoch bis zum Schluss dran und sicherte sich einen starken zweiten Platz.
Das zweite Rennen des Tages stellte noch einmal besondere Anforderungen an Konzentration und mentale Stärke. Im Vorstart herrschte gespannte Ruhe, jeder Fahrer war auf sich fokussiert. Mit dem Erlöschen der Ampel setzte Leo erneut exakt das um, was im Coaching besprochen wurde: maximaler Fokus, klare Linie und absolute Entschlossenheit bis zur ersten Kurve. Das Resultat war ein nahezu perfekter Start von Platz fünf direkt an die Spitze des Feldes.
Im weiteren Rennverlauf zeigte sich seine außergewöhnliche Entwicklung. Runde für Runde erhöhte er das Tempo, fuhr konstant schneller und unterbot als einziger Fahrer des gesamten Wochenendes die Marke von 1:04 Minuten. Mit einer Bestzeit von 1:03,86 und einem Vorsprung von neun Sekunden sicherte er sich seinen zweiten Sieg – eine Leistung, die insbesondere vor dem Hintergrund seines Alters von sechs Jahren und der deutlich älteren Konkurrenz hervorzuheben ist.
Leon zeigte im zweiten Rennen eine klare Reaktion auf den ersten Lauf. Deutlich entschlossener im Start, setzte er sich im Feld besser durch und bestätigte seine Entwicklung mit einem starken sechsten Platz. Milow sammelte erneut wichtige Rennkilometer, setzte die Trainingsinhalte um und baute weiter Erfahrung auf.
Für Finja entwickelte sich das zweite Rennen zu einer echten mentalen Prüfung. Nach einem abgewürgten Start fiel sie zunächst ans Ende des Feldes zurück. Doch genau hier zeigte sich die im Training vermittelte Einstellung: Ruhe bewahren, weiterarbeiten und jede Runde nutzen. Mit beeindruckender Konstanz arbeitete sie sich durch das Feld, verkürzte den Abstand zur Spitze kontinuierlich und fuhr am Ende erneut auf einen herausragenden zweiten Platz – bei erst ihrem dritten Einsatz auf der Ohvale.
Doppelsieg. Im zweiten Lauf als Einziger unter 1:04 – Bestzeit 1:03,86. Neun Sekunden Vorsprung. Sechs Jahre alt, deutlich ältere Konkurrenz.
★ Tagesbestzeit 1:03,86Qualifying-Überraschung: Startplatz drei. Im zweiten Rennen deutlich entschlossener und reaktionsstärker – klare Aufwärtsentwicklung im Saisonverlauf.
↑ Q · P3Von Startplatz elf nach vorne gearbeitet. Respektables Ergebnis in einem Feld auf einer Sekunde – erste Saison, wachsende Erfahrung Runde für Runde.
● Erste SaisonKönigsklassen-Debüt auf der Ohvale 190ccm. Zweimal Platz zwei – im zweiten Rennen nach abgewürgtem Start durch das komplette Feld zurückgekämpft. Erst dritter Einsatz auf der Maschine.
★ Königsklassen-DebütDie RCH Talent Factory hat in Wittgenborn eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur Talente fördert, sondern gezielt entwickelt – mit System, Überzeugung und einer klaren sportlichen Vision.
Am Ende dieses Wochenendes steht nicht nur eine starke Ergebnisliste, sondern vor allem eine klar erkennbare Entwicklung innerhalb des gesamten Teams. Die Kombination aus strukturierter Trainingsarbeit, klarer Führung und gezieltem Coaching durch Teamchef Marco Kroll sowie der Unterstützung durch externe Expertise zeigt Wirkung – sowohl in den Ergebnissen als auch im Auftreten der Fahrer auf der Strecke.
Die RCH Talent Factory hat in Wittgenborn eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur Talente fördert, sondern gezielt entwickelt – mit System, Überzeugung und einer klaren sportlichen Vision.
Am 25.04.2026 fand im Emstalstadion Harsewinkel der International Trackday – Rallye-Club Haltern meets Cases Riders Academy statt – und setzte ein starkes Signal für die Zukunft des Vereins.
Die Veranstaltung war innerhalb von 48 Stunden ausgebucht und bot mit internationalem Trainingsniveau und intensivem Austausch einen echten Mehrwert für unseren Verein.
Besonders wertvoll: Unsere Trainer und Betreuer waren aktiv in das Training eingebunden und trainierten selbst mit.
Die gewonnenen Erkenntnisse und neuen Trainingsansätze fließen direkt in die zukünftige Trainingsarbeit des Rallye-Club Haltern ein und tragen zur nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Fahrerinnen und Fahrer bei.
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die zukünftige Trainingsarbeit ein – und tragen zur nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Fahrerinnen und Fahrer bei.
Aufgrund des sehr positiven Feedbacks arbeiten wir bereits an weiteren internationalen Events sowie einem Trainingscamp im Winter in Spanien.
Bei bestem Wetter sind wir mit drei Fahrern ins erste Rennwochenende der Saison gestartet. Leo Kroll, Milow Hölscher und Leon Böhnlein haben den RCH stark vertreten – und ein intensives, lehrreiches Wochenende erlebt.
Die Trainings liefen insgesamt sehr gut. Nur Leo hatte früh technische Probleme. Zuerst blockierte sein Hinterrad bei hoher Geschwindigkeit, später kamen Zündprobleme dazu. Das waren echte Herausforderungen.
Umso stärker, wie ruhig und professionell Leo damit umgegangen ist – und wie das Team gemeinsam Lösungen gefunden hat. Am Ende konnten wir das Bike sauber abstimmen und die Probleme weitgehend in den Griff bekommen.
Fährt in beiden Rennen stark auf Platz 4 und führt zwischenzeitlich sogar an. Dazu setzt er mit der Tagesbestzeit ein echtes Ausrufezeichen.
★ TagesbestzeitKlare Entwicklung im Vergleich zur Vorsaison. Besonders stark: Platz 5 im ersten Qualifying – ein deutliches Zeichen für die Fortschritte im Training.
↑ Q1 · P5Renndebüt in Cheb – und direkt Platz 11 im ersten Lauf. Im zweiten Rennen nach einem Sturz leider vorzeitig aus, aber mit großem Kampfgeist.
● RenndebütAlle drei Fahrer haben alles gegeben und sich Runde für Runde gesteigert. Genau darum geht es – Entwicklung, Erfahrung und der nächste Schritt nach vorne.
Ein großer Dank gilt dem gesamten Umfeld im Fahrerlager. Trotz sportlicher Konkurrenz war die Hilfsbereitschaft enorm – genau dieser Zusammenhalt macht den Motorsport aus.
Wir als Rallye Club Haltern sind stolz auf unsere Fahrer und das gesamte Team. Die Richtung stimmt, die Pace ist da – jetzt arbeiten wir weiter hart daran, die letzten Zehntel zu finden und uns in Richtung Podium zu entwickeln.